Zucker ist Gift

Zucker ist die Droge des 21. Jahrhunderts, warnen Kritiker. Wir futtern vom süssen Kristall ein Vielfaches dessen, was unser Körper überhaupt braucht.

 

Denn laut der Weltgesundheitsorganisation WHO brauchen wir pro Tag gerade mal 25 Gramm. Alleine wir Schweizer essen dreimal so viel. Wie gefährlich ist der Kristall wirklich? «Einstein» macht sich auf Spurensuche nach dem Zucker in unserem Leben.

  • Unser Gehirn reagiert ganz anders auf einen Apfel als auf Eiscreme. Nur stark zuckerartige Speisen aktivieren das Belohnungssystem. Forscher haben herausgefunden, dass Zucker die gleichen Hirnareale wie Alkohol und andere Drogen aktiviert. Wenn wir Zucker konsumieren wird also vermehrt Dopamin ausgeschüttet. 

  • Gegen die Lust auf das weisse Süss können wir uns nicht wehren, denn sie ist genetisch bedingt. Der überlebenswichtige Mechanismus garantiert uns verträgliche Speisen und leicht verfügbare Kohlenhydrate. Besonders auf den süssen Geschmack reagieren Kinder. Sie sind genetisch gesehen regelrechte Feinschmecker. 

 

Jahrzehnte hat die Zuckerindustrie eines geschafft: Wir essen immer mehr Zucker. Seit den 70er Jahren gelingt es der Zuckerlobby mit Hilfe der Wissenschaft Gesundheitsrisiken zu verschleiern. Nun beweisen Dokumente, welche Interessen sich hinter den vielen wissenschaftlichen Studien verbergen.

In westlichen Gesellschaften ist der Konsum von raffiniertem Zucker zur täglichen Sucht geworden. Zucker im Kaffee und Tee, süsse Aufstriche als Brotbelag, Kuchen, Kekse und andere Süssigkeiten für den kleinen Hunger zwischendurch und Süssgetränke gegen den Durst. In Kombination mit all den versteckten Zuckermengen in Fertiggerichten, Saucen, Konserven, Milchprodukten etc. schafft es der europäische Durchschnittsbürger auf rund 40 Kilogramm reinen Zucker pro Jahr. Diese Entwicklung führt nicht "nur" zur Fettleibigkeit, sondern trägt zu enormen gesundheitlichen Problemen bei.

Da mit dem Zucker also weder Vitamine noch Mineralien oder Ballaststoffe eintreffen, muss sich der Körper die zur Verabeitung des Zuckers erforderlichen Begleitstoffe aus seinen eigenen Vorräten holen.

Und was passiert, wenn Tag für Tag grosse Mengen reinen Zuckers im Körper eintreffen, aber die eigentlich dazugehörigen Vitalstoffe fehlen? Dann muss der Körper jeden Tag aufs Neue in seine Vorratsschränke greifen.

Ein chronischer Mineralstoffmangel ist zwangsläufig die Folge.

Dieser Mangel erzeugt Karies, Fettsucht, ein schwaches Immunsystem, hyperaktive Kinder und sämtliche Erscheinungen, die mit vorzeitigem Altern in Verbindung gebracht werden (Falten, Haarausfall, Augen, die stets eine stärkere Brille benötigen, etc.).

 

 

Die langfristigen Folgen des Zuckerkonsums

 

Nach vielen Jahren regelmässigen Zuckerkonsums können sich Krankheiten wie Osteoporose und Diabetes entwickeln, die beide zu den Spätfolgen eines erhöhten Zuckerverzehrs zählen.

Zusätzlich erhöht Zucker das Risiko, in absehbarer Zeit an Herzerkrankungen oder Autoimmunerkrankungen wie ArthritisAsthma und Multipler Sklerose zu leiden.

Zucker schädigt ausserdem die Leber, irritiert den Magen und zerstört die gesunde Darmflora. Im Darm füttert der Zucker die dort ansässigen rarasitären Pilze und führt auf diese Weise zu Hormonstörungen der unterschiedlichsten Art.

Zucker kann also sehr wohl die Gesundheit zerstören.

 

Milchzucker

Milchzucker wird gerne als mild wirkendes Abführmittel gepriesen. Die abführende Wirkung beruht auf folgendem Prinzip: Beim Versuch des Körpers, den Milchzucker zu verdauen, entstehen im Darm schädliche Säuren.


Die gefährlichste Form aller Zuckerarten

Fructose steht für Fruchtzucker. Fructose ist natürlicherweise in Obst und Gemüse enthalten und in dieser Form nicht schädlich. Doch gibt es noch eine ganz andere Fructose: Die isolierte und hochkonzentrierte industrielle Fructose.

 

Krebszellen ernähren sich bekanntlich gerne von Zucker. Forscher fanden heraus, dass sie sich mit raffiniertem, also industriell hergestelltem Fruchtzucker jedoch viel schneller teilen und ausbreiten können.

Zucker durchlöchert nicht nur Zähne

Die meisten Menschen wissen, dass Zucker schlecht für die Zähne ist, sie angreift und "durchlöchert". Zähne stellen das härteste Material unseres Körpers dar. Wenn Zucker dieses Material durchlöchern kann, was glauben Sie, was er dann mit dem Rest des Körpers anstellen kann?

 

Mit anderen Worten: Die Säure, die den Zahnschmelz ruiniert, ist dieselbe Säure, die auch Ihren Eingeweiden schadet. Ganz besonders gefährdet ist hier der Darm. Die Ursache eines Leaky-Gut-Sydroms (durchlässige oder löchrige Darmschleimhaut) entwickelt sich zum Beispiel in den meisten Fällen durch einen übermässigen Zuckerkonsum...

 

Zucker birgt noch ein weiteres Problem

Ein nicht zu unterschätzender Nachteil des Zuckers ist sein hohes Suchtpotential. Ja, Zucker macht definitiv süchtig und daher ist es gar nicht so leicht, den Zuckerkonsum drastisch zu reduzieren. Falls Sie jedoch aus Ihrer Zuckersucht aussteigen wollen, hätten wir ein paar gute Tipps für Sie parat. Hier finden Sie auch die Erklärung dafür, warum der Zucker süchtig macht.

 

Was also tun?

Treffen Sie eine Entscheidung! Es ist IHR Körper und IHR Leben. Wenn Sie sich für ein Leben ohne Zucker entscheiden, lesen Sie immer die Zutatenliste auf den Etiketten Ihrer Lebensmittel, um auch den versteckten Zucker im Frischkäse, in der Fertigsuppe, in der Wurst und in den Frühstücksflocken aufzuspüren.

 

Auch brauner Zucker ist zu vermeiden

Übrigens ist sogenennter brauner Zucker, Rüben- oder Rohrzucker nicht besser für Ihre Gesundheit als weisser Zucker. Brauner Zucker ist oft sogar nur weisser Zucker mit zugesetzten Farbstoffen und anderen Chemikalien.

Bleiben Sie wachsam - es lohnt sich! Schon sehr bald werden Sie die positiven Auswirkungen spüren können, die ein zuckerfreies Leben mit sich bringt.

 

Suchen Sie Alternativen

Während der Umstellungsphase können Sie alternative Süssungsmittel, wie z. B. Kokosblütenzucker, Xylitol, Melasse oder Stevia verwenden. Wenn Sie der Heisshunger auf Süsses packt, greifen Sie einfach zu frischen Früchten oder trinken einen Fruchtsmoothie.

Auch die Mandelmilch, mit oder ohne Früchte zubereitet, stellt eine sehr gesunde und überaus köstliche Alternative dar. Hier finden Sie eine Übersicht der besten Zuckerersatzstoffe.

Testen Sie ferner die fantastische Wirkung von Bitterstoffen, die den Heisshunger auf süsse Speisen reduzieren können. Damit werden Sie Ihren Verzehr an gesüssten Speisen schnell minimieren. Detaillierte Infos zu den genannten Tipps finden Sie hier: